Pflegekraft und zu viele Pflichten
Der Ehemann war seit Jahren sehr krank. Jetzt lag er im Bett und brauchte regelmäßige Hilfe. Er konnte nicht aufstehen, nichts sitzen, die ganze Zeit müsste er eine Person bei sich haben. Sie hat ihn unterstützt, aber sie müsste auch arbeiten. Seine Medikamente waren nicht preisgünstig, außerdem müsste sie um die Rechnungen kümmern. Ihre Tochter war zu klein, sie war in der Grundschule, deshalb konnte sie der Mutter nicht helfen. Sehr lange hat sie nachgedacht und möchte die Pflegkraft anstellen. Sie hat keine andere Wahl. Sie möchte die Arbeit nicht verlieren, möchte den Ehemann nicht vernachlässigen, deshalb hat sie die beste Entscheidung getroffen. Zum Glück waren ihre Arbeitgeber bisher sehr nachsichtig, aber sie möchte nicht übertreiben. Die Pflegekraft muss über eine langjährige Erfahrung und gute Ausbildung verfügen. Der Ehemann braucht Hilfe und wird sie auch bekommen. Die Dienstleistungen werden bestimmt nicht preisgünstig, aber sie hat keine andere Wahl. Manchmal ist sie sehr traurig, weint die ganze Zeit, weil sie keine Kräfte mehr hat, sie hofft jetzt, dass die Pflegekraft sie etwas entlasten wird und dass der Ehemann sich auch besser fühlen wird. Sie möchte nur, dass er sich wieder freut und das Leben genießen kann.